Aufstockung nicht ausgeschlossen

Baubeginn für die Erweiterung des Julius-Stursberg-Gymnasiums

NEUKIRCHEN-VLUYN (RP). Das Julius-Stursberg-Gymnasium (JSG) in Neukirchen-
Vluyn, 1975 als dreizügige Schule errichtet, platzt inzwischen aus allen Nähten. Im Schulentwicklungsplan bis 2005 wird eine durchgängige Fünfzügigkeit prognostiziert, dafür müsste das Gymnasium 45 Klassenräume und 20 Fachräume zuzüglich weiterer Mehrzweck- und Arbeitsräume vorhalten. Das JSG verfügt zurzeit aber nur über 36 Klassen- und 15 Fachräume.

Die Schulaufsicht stimmte daher einer Erweiterung und Landesförderung zu. Gestern war Baubeginn für das 2,9-Millionen-Projekt, das Land zahlt 1,6 Millionen Mark. Schulleiter Siegfried Reimers, die Erste Beigeordnete Ingrid Otte und Hochbauamtsleiter Walter Richtsteig freuten sich darüber jetzt, dass es die Bauarbeiten endlich starten konnten.

Die Erweiterung soll in Form eines eigenständigen zweigeschossigen Traktes vor dem Schulgebäude auf der Freifläche an der Tersteegenstraße mit Verbindung zum Eingangsbereich des Altbaus errichtet werden

Pausenhof erweitern

Geplant sind zehn Klassen sowie Lehrmittelräume und WC`s auf, eine Toilette ist behindertengerecht. Die Gebäude sind so konzipiert, dass eine spätere Aufstockung um ein weiteres Geschoss mit sechs Klassen möglich ist. Außerdem werden noch andere Bereiche wie das Lehrerzimmer, die Verwaltungsräume sowie der Pausenhof entsprechend erweitert.

Der Neubau wird einen separaten Zugang bekommen, so dass bei außerschulischen Veranstaltungen zum Beispiel für die Erwachsenenbildung nicht immer ein großer Teil des übrigen Schulgebäudes geöffnet, beheizt und beleuchtet werden muss. Die Baumaßnahmen sollen nach Möglichkeit mit Ende der Sommerferien, also noch vor Beginn der neuen Schuljahrs abgeschlossen sein. Dies ist allerdings nur zu verwirklichen, wenn die Wetterverhältnisse diese enge Zeitplanung zulassen. Bis zum endgültigen Abschluss der Bauarbeiten wird der Verkehr vor dem Schulgelände jedoch teilweise durch Baustellen gestört sein.

Baustellenzufahrt

Sämtliche Verkehrsteilnehmer sind deswegen dazu aufgerufen, die Baustellenzufahrt besonders vorsichtig zu passieren und auf andere Verkehrsteilnehmer zu achten. Schüler, die das Gymnasium mit dem Fahrrad erreichen, sollten für diese Zeit den rückseitigen Radweg benutzen.

(Quelle: RP-Online)